Naga – das soziale Trading-Netzwerk

Naga

Herzlich Willkommen,

heute möchte ich gerne über meine Langzeit Erfahrungen mit der Plattform „Naga“ berichten. Ich nutze und teste Naga seit Februar.

Eine Sache vorweg: Ich bekomme für diesen Blogbeitrag KEIN GELD, Links in diesem Beitrag sind jedoch Affiliate Links. Wenn ihr euch über diesen Link registriert, bekomme ich eine Provision. Ihr zahlt dadurch nicht mehr – habt also keine Nachteile. Da Naga ein börsennotiertes Unternehmen ist: Ich habe aktuell keine Naga Aktien im Depot und ich habe auch keine Investition geplant.

Naga kommt ursprünglich aus Hamburg

 – der Broker sitzt auf Zypern, wird also auch dort reguliert. Das wirkt auf manche immer wieder etwas exotisch, ist aber in dem Bereich völlig normal.
Naga ist eine riesige Social Trading Plattform – da gehe ich später drauf ein.

Social Trading Plattform

Ich finde die Plattform sehr gut. Für mich das beste daran:

Wenn ich, zum Beispiel Gold traden will, sehe ich in der App oder der Webanwendung, wie die aktuelle Stimmung ist. Beispiel: 75% verkaufen gerade Gold, 25% kaufen gerade Gold. Das finde ich sehr interessant. Zusätzlich kann man hier auch Beiträge erstellen und oder Trading Ideen vorstellen.

NAGA ist auch ein CFD Broker, du kannst also bei NAGA folgendes handeln:

Währungspaare, Aktien, Indizes, Futures, Rohstoffe und Cryptos.

Aber Achtung: CFDs sind nicht für alle geeignet

Einer der Punkte,

die ich unbedingt verbessern würde, beginnt allerdings schon gleich bei der Anmeldung:

Wenn Ihr euch bei Naga anmeldet, ploppt ein Fenster auf, dort könnt ihr die Regulierung auswählen. Zur Wahl stehen einmal Naga Markets Europa mit einem Hebel bis zu 1:30 oder aber Naga Grenadinen mit einem Hebel von bis zu 1:1000. Das finde ich nicht so cool, bzw. es sollte hier ganz klar – zusätzlich zu dem Disclaimer, dass CFD Trader durchschnittlich 77% verlieren – ersichtlich sein, dass ein Hebel von bis zu 1000, extrem gefährlich ist und hier einfach nochmal anders aufgepasst werden muss.


THEMA: COPY TRADING

Das Copy Trading habe ich über einen langen Zeitraum getestet. Der Erfolg des Copy Tradings hängt natürlich an dem Trader den man ausgewählt hat und der jeweiligen Einrichtung. Also wieviel soll gehandelt werden, wie hoch sollen die Positionen sein usw. Du kannst in der Bestenliste schauen, wie die Performance der einzelnen Trader ist, die du kopieren möchtest. Das ist Fluch und Segen zugleich. Die Trader werden, wenn du diese kopierst – bezahlt. Es gibt dort eine Copy Trading Fee. Ist auch ganz normal, da spricht nichts gegen. Aber die Trader wollen natürlich auch Geld verdienen. Dies motiviert die Trader, immer intensiver und erfolgreicher zu traden.

Aber das hat nicht nur Vorteile

Ich hatte jedoch auch manchmal das Gefühl, dass schlechte Trades einfach nicht geschlossen werden. Nicht geschlossene Trades, fliessen nicht mit in die Statistik ein. Da sollte man also etwas tiefer forschen. Dies ist kein Naga Problem, sondern ein Problem des Traders. Trotzdem wird das dann ein Problem für denjenigen, der den Trader gerade kopiert. Ich finde die Copy Trading Funktion daher sehr gut, man sollte hier aber genau hinschauen und sich nicht blind auf andere verlassen.

Du kannst den Trader entweder mit einem prozentualen Anteil kopieren oder einer festen Summe. Ich würde mir hier wünschen, dass ich einen bestimmten Teil meines Kapitales für eigene Trades „blocken“ kann. Wenn ich 10.000€ auf meinem Trading Konto habe, werden Trades solange kopiert, bis ich kein „freies“ Geld mehr habe. Besser wäre es hier, wenn ich von Anfang an sagen kann: 5000€ für Copy Trading – 5000€ bleiben für eigene Trades oder aber als Margin Puffer.

Wo wir direkt zum nächsten Problem kommen. Wenn du einen Trader kopierst, der extrem viele Trades eröffnet und diese nicht schließt, kann das problematisch werden. Warum ist das so?

Die Positionen können bei CFDs auch ins Minus laufen. Ich kann zwar im Prinzip nicht mehr Geld verlieren, als ich eingezahlt habe, aber – ganz wichtiger Punkt:

Wenn meine Margin ins Minus rutscht – gibt es einen Margin Call. Du bekommst dann eine Email mit folgendem Text: Achtung, dein Konto rutscht ins Minus – bitte schiesse Geld nach oder schließe Positionen. Ist auch üblich – muss man aber im Blick haben. Wenn du hier jetzt einfach nichts machst – schließt Naga automatisch Positionen von dir um deine Margin auszugleichen.

Mein Fazit zu dem Thema Copy Trading:

Ich finde diese Funktion gut. Ich begann mit einem 10.000$ Account. Dieser wurde dann, von dem Trader den ich kopiert habe, bis zu 14.000$ hoch getradet. Ein anderer Trader den ich kopiert habe, hat die meisten Gewinne wieder zunichte gemacht. Da ich mich seit November mit der Technischen Analyse beschäftige, war das in meinen Augen auch unverständlich. Er hat auf einmal damit begonnen, Gold zu shorten – zu einem Zeitpunkt, wo die meisten LONG gegangen sind. Die Positionen wurden dann auch von ihm nicht geschlossen. Da er aber zusätzlich immer sehr viele Positionen eröffnet hat, war das ziemlich unglücklich. Ich habe das einfach anders gelernt. Wir handeln auch CFDs, aber nur nach Technischer Analyse und vor allem: Mit einem vernünftigen Set Up. Bedeutet: Wir wissen vorher, wann wir reingehen, wo unser Take Profit liegt und vor allem ganz wichtig: Wo ist unser Stop Loss. Also wo gehen wir wieder raus. Das ist in meinen Augen einfach katastrophal.

Aber auch hier wieder: Das ist kein Naga Problem – das ist meiner Meinung nach ein Fehler des Traders. Deswegen würde ich diesen Trader auch nicht mehr kopieren. Er hatte damit argumentiert, dass sich Copy Trading nicht mit ein paar Hundert Euro lohnt – man müsse einfach viel mehr Kapital als Reserve haben um sowas auszugleichen.
Kann ich so auf jeden Fall nicht unterschreiben. 

SWAPS bzw Swap-Gebühren

Es wird immer wieder in den Raum geworfen, dass bei Naga die Swap Gebühren zu hoch sind. Ich habe letztens Wochenende ( 12.09.21 ) einen Krypto Trade gemacht, mit einem Volumen von 1000$ Der Trade war knapp einen Tag geöffnet und hat mich 0,67$ an Swap Gebühren gekostet. Das ist für mich zu vernachlässigen.

Vorteile:

Man bekommt ein Gefühl für CFDs
Im Optimalfall verdienst du passiv Geld

Nachteile:

Du bist abhängig von dem Trader.
Es ist doch nicht so passiv, weil du schon ein Auge drauf haben solltest.

Mein Fazit zur Plattform Naga:

Abgesehen von der Copy Trading Funktion ( die ich aktuell auch noch nutze ), finde ich die Plattform sehr gut.
Also auch zum „Selber“ Traden. Ich komme mit der App und auch mit Webandwendung besser klar, als mit den meisten anderen Apps wie z.b. Admiral Markets.
Die Spreads sind meiner Meinung nach fair. Gerade für Anfänger, ist es meiner Meinung nach deutlich einfacher, ins Handeln zu kommen.
Ich habe hier einen besseren Überblick über die Positionsgröße und ich kann hier einfacher einen Stop Loss und einen Take Profit einstellen.

Das Fazit eines Abonnenten, der das Copy Trading nicht genutzt hat:

Naga Trading Feedback

Falls Ihr weitere Fragen zu Naga habt, schreibt mir gerne eine Email oder eine DM über Instagram.

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